1. Saarland

10 000 Euro für das Kinderhaus Malstatt

10 000 Euro für das Kinderhaus Malstatt

Malstatt. Bis zu 40 Kinder besuchen täglich das Kinderhaus Malstatt in der Neustraße. Dort erwartet sie ein vielfältiges Angebot. Es gibt Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung, sie dürfen spielen, Rad-, Roller- oder Go-Cart-Fahren. Außerdem organisiert das Haus Ausflüge in die Region. Und das Personal fördert die kleinen "Künstler und Pädagogen" unter den Grundschülern

Malstatt. Bis zu 40 Kinder besuchen täglich das Kinderhaus Malstatt in der Neustraße. Dort erwartet sie ein vielfältiges Angebot. Es gibt Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung, sie dürfen spielen, Rad-, Roller- oder Go-Cart-Fahren. Außerdem organisiert das Haus Ausflüge in die Region. Und das Personal fördert die kleinen "Künstler und Pädagogen" unter den Grundschülern.Vor acht Jahren ist das Kinderhaus gegründet und immer weiterentwickelt worden. Um das Angebot aufrechtzuerhalten, ist das Kinderhaus auf Spenden angewiesen. So wie am vergangenen Donnerstag, als Doktor Gunter Hauptmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung an der Saar (KVS), und Kurt Reinstädtler aus dem Vorstand der Bank 1 Saar einen Spendenscheck über 10 000 Euro ins Kinderhaus brachten. Der Betrag wird in den kommenden Tagen nicht an das Kinderhaus selbst sondern an seinen Träger, das Diakonische Werk an der Saar (DWS), überwiesen. Das Geld stammt zum einen Teil aus der Spendenaktion der KVS unter dem Motto "Wir helfen im Saarland".

Dabei wurden mit Spendenboxen, die in den saarländischen Arztpraxen und den Filialen der Bank 1 Saar aufgestellt waren, 8500 Euro gesammelt. Der zweite Teil stammt von der Bank, die den Betrag auf 10 000 Euro aufgerundet hat. "Mit diesem Geld ist zum Beispiel gesichert, dass wir ab Juli wieder einen Helfer im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres finanzieren können", sagt Carsten Freels, der Leiter des Kinderhauses. Das bedeutet, dass mit den Kindern, die den Stamm der Einrichtung bilden, auch zusätzliche Kinder die offenen Angebote nutzen können. Ein Teil werde auch für Spielsachen und Ausflüge verwendet. Meist reist die Gruppe noch nicht einmal weit. Denn Freels und sein Team, zu dem auch einige ehrenamtliche Helfer gehören, wollen den Kindern und ihren Eltern zeigen, wie sie selbst ohne großen finanziellen Aufwand ihre Freizeit gestalten können. Zum Beispiel mit einen Ausflug in den Urwald.

Überhaupt sei es wichtig, die Kinder nicht nur in den Mittagsstunden zu beschäftigen, zu fördern und zu verköstigen. Die Mitarbeiter des Kinderhauses möchten den Familien langfristig Tipps mit auf den Weg geben. So gibt es seit kurzem den wöchentlichen Elterntreff, bei dem sich gut ein Dutzend Eltern austauschen.

Dass man sich für Spenden und Geschenke bedankt, lernen die Kleinen auch. Und da ist das Kinderhaus immer wieder für eine Überraschung gut. So überreichte Freels den Spendern gerahmte Radierungen: "Ich finde diese Technik richtig schwer, aber unsere Kinder können das."