Saarländisches Taxi-Gewerbe will mehr Geld für Krankenfahrten

Saarländisches Taxi-Gewerbe will mehr Geld für Krankenfahrten

Saarbrücken. Massive Nachteile für kranke Menschen befürchtet der Landesverband Verkehrsgewerbe, falls die Krankenkassen den Taxifahrern an der Saar nicht mehr Geld für Krankenfahrten gewähren. Die Tarife seien wegen stark steigender Spritpreise nicht mehr hinnehmbar, sagte Hartwig Schmidt, Geschäftsführer des Landesverbandes Verkehrsgewerbe

Saarbrücken. Massive Nachteile für kranke Menschen befürchtet der Landesverband Verkehrsgewerbe, falls die Krankenkassen den Taxifahrern an der Saar nicht mehr Geld für Krankenfahrten gewähren. Die Tarife seien wegen stark steigender Spritpreise nicht mehr hinnehmbar, sagte Hartwig Schmidt, Geschäftsführer des Landesverbandes Verkehrsgewerbe. Derzeit gewährten die Kassen 1,02 Euro pro Kilometer. Künftig müssten es mindestens 1,30 Euro sein. Ende Juli werde mit den Kassen verhandelt. Falls man keinen Erfolg habe, bleibe nur der Weg, die Verträge mit den Kassen vorzeitig aufzukündigen. Dann müssten Taxifahrer mit Patienten jede Fahrt zum normalen Fahrpreis abrechnen, der in der Regel 1,60 Euro pro Kilometer betrage. Fahrgäste müssten das Geld vorstrecken und mit der Kasse abrechnen. Dieses Verfahren könne etwa Dialysepatienten, die mehrfach pro Woche zum Arzt müssen, in Existenznot bringen, sagte Schmidt. ts