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Saarländer fühlen sich an Bahnhöfen nicht sonderlich sicher

Saarbrücken. Eine Forsa-Umfrage hat ergeben, dass sich nur etwa 60 Prozent der Fahrgäste von öffentlichen Verkehrsmitteln im Saarland an den Haltestellen der Züge und Busse sicher fühlen. Henning Jochum

Nur 60 Prozent der Fahrgäste von öffentlichen Verkehrsmitteln fühlen sich an saarländischen Bahnhöfen und Haltestellen sicher. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor, die vom Verband Allianz pro Schiene für den Bundesländerindex Mobilität in Auftrag gegeben wurde. Damit liegt das Saarland im bundesdeutschen Vergleich auf dem letzten Platz.

In Bus und Bahn selbst fühlen sich zwar 87 Prozent der Befragten sicher - doch auch mit diesem Wert ist das Saarland Schlusslicht. "Dieses Ergebnis zeigt, das dringender Handlungsbedarf besteht", sagt Ralf Damde, Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Saar. Die Deutsche Bahn erklärte auf Anfrage, dass der Aufenthalt auf Bahnhöfen sicherer sei als im übrigen öffentlichen Raum und sie im Jahr insgesamt 160 Millionen Euro für Sicherheit ausgebe.