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Leserbrief „Ein Graswurzelarbeiter meidet das Rampenlicht“
Kulturdezernent verdient eher Lob

„Ein Graswurzelarbeiter meidet das Rampenlicht“, SZ-Ausgabe vom 7. September

Der Artikel über den Kulturdezernenten in Saarbrücken, Thomas Brück, wird dessen Arbeit nicht gerecht. Ein Kulturdezernent, der sein Budget für Kunst und Kultur realistisch einschätzt und versucht, soweit zu gestalten, wie es mit diesen geringen Mitteln möglich ist, sollte gelobt werden. Aber Kritik, wofür? Weil er kein Geld drucken kann? Sondern als Mensch und Dezernent authentisch bleibt und Energien in soziokulturelle Projekt steckt und eigene Akzente in der Erinnerungsarbeit setzt, etwa am Rabbiner-Rülf-Platz? Was nutzt ein Dezernent, der im Rampenlicht glänzt, aber nicht so vernetzt ist wie Brück und als Ansprechpartner zur Verfügung steht? Nichts!


Ingrid Wacht, Saarbrücken