Ryanair bekennt sich zum Hunsrück-Flughafen Hahn

Ryanair bekennt sich zum Hunsrück-Flughafen Hahn

Der irische Billigflieger Ryanair bekennt sich dauerhaft zum angeschlagenen Hunsrück-Flughafen Hahn. „Wir haben keine Pläne, uns vom Hahn zurückzuziehen“, sagte Ryanair-Sprecherin Henrike Schmidt gestern in Mainz.

Die Airline habe den ehemaligen US-Fliegerhorst 1999 als ersten deutschen Flughafen in ihr Streckennetz aufgenommen. Er sei eine Stammbasis. Bei Passagierflügen besitzt Ryanair am abgelegenen defizitären Hahn ein Quasi-Monopol.

Die derzeitige Zahl von neun dort stationierten Flugzeugen könne sich wieder erhöhen, sagte Schmidt. Generell solle die Ryanair-Flotte stark wachsen. Schmidt kritisierte, dass Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen nicht von der Luftverkehrsabgabe abgerückt seien. "Wenn die Luftverkehrsabgabe wegfiele, würden wir sofort neue Strecken eröffnen", versicherte die Sprecherin.