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Rheinmetall fordert 120 Millionen Euro vom Bund

Berlin. Die Rheinmetall AG verlangt Medienberichten zufolge vom Bund 120 Millionen Euro Entschädigung für ein von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verbotenes Rüstungsgeschäft mit Russland . Einen entsprechenden Antrag hat Rheinmetall nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht, das dem Wirtschaftsministerium zugeordnet ist. Agentur

Das Ministerium bestätigte demnach den Eingang des Antrags beim BAFA und fügte hinzu: "Dieser Antrag wird geprüft." Rheinmetall hatte 2011 mit Russland die Lieferung und Errichtung eines Gefechtsübungszentrums im Wert von 135 Millionen Euro vereinbart und von den deutschen Behörden genehmigt bekommen. Nach der Annexion der Krim durch Russland und dem Beginn des Krieges in der Ukraine widerrief Gabriel die Erlaubnis.