Regisseur Steven Spielberg auf 278 Seiten

Regisseur Steven Spielberg auf 278 Seiten

Bei den jüngsten Oscars konnte einem Steven Spielberg leid tun: Zwölf Mal war "Lincoln" nominiert, am Ende reichte es nur für zwei Preise. Nun zeichnet ein opulentes Buch seine lange Karriere nach, den Weg vom TV-Wunderkind hin zum Meisterregisseur mit zuletzt erstaunlicher Arbeitswut

Bei den jüngsten Oscars konnte einem Steven Spielberg leid tun: Zwölf Mal war "Lincoln" nominiert, am Ende reichte es nur für zwei Preise. Nun zeichnet ein opulentes Buch seine lange Karriere nach, den Weg vom TV-Wunderkind hin zum Meisterregisseur mit zuletzt erstaunlicher Arbeitswut. Filmjournalist Richard Schickel interessiert sich weniger für Biografisches oder Strittiges (andere Bücher zeichnen Spielberg bisweilen als eisigen Ehrgeizling), sondern vor allem für das Werk. Das beleuchtet er anhand eigener Einschätzung, Interviewpassagen mit Spielberg (er liefert auch das Vorwort) und einer durchweg famosen Bebilderung: Die beginnt mit einem Spielberg als segelohrigem Steppke und zeigt Hunderte von Szenenfotos, Plakaten, Porträts und Setbildern. Ein schönes Lesebuch. tok

Richard Schickel: Steven Spielberg. Seine Filme, sein Leben. Knesebeck, 278 S., 39,95 Euro.

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