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Leserbrief Urteil/Tödliche Lkw-Fahrt
Rechtsprechung ist ungerecht

Urteil/Tödliche Lkw-Fahrt I

Unsere Rechtsprechung ist ja wohl alles andere als gerecht. Ein Berufs-Lkw-Fahrer setzt sich „sterngranatenvoll“ mit drei Promille hinters Steuer und tötet einen Farrradfahrer, schon greift unser ach so humanes Gesetz und verkürzt die Haftstrafe um ein halbes Jahr wegen verminderter Schuldfähigkeit. Welch ein Schlag ins Gesicht der Familie des Getöteten. Heißt also, jeder, der ein Verbrechen plant, betrinkt sich erst einmal oder nimmt Drogen oder beides, und schon ist ihm die Milde des Gerichts sicher. Ganz schlimm und höchst ungerecht.


Sylvia Wöffler, Dudweiler