Rechnungshof rügt Steuerermäßigung

Rechnungshof rügt Steuerermäßigung Bonn. Die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen sollte nach Ansicht des Bundesrechnungshofs wieder abgeschafft werden. Die Möglichkeit, mit Aufwendungen für Dienst- und Handwerkerleistungen im Privathaushalt die Steuerschuld zu mindern, belaste die öffentlichen Kassen zunehmend, erklärte der Rechnungshof gestern in Bonn

Rechnungshof rügt Steuerermäßigung

Bonn. Die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen sollte nach Ansicht des Bundesrechnungshofs wieder abgeschafft werden. Die Möglichkeit, mit Aufwendungen für Dienst- und Handwerkerleistungen im Privathaushalt die Steuerschuld zu mindern, belaste die öffentlichen Kassen zunehmend, erklärte der Rechnungshof gestern in Bonn. Für 2010 schätze das Bundesfinanzministerium die Mindereinnahmen auf über vier Milliarden Euro. Die Steuervergünstigung war mit der Absicht eingeführt worden, der Schwarzarbeit zu begegnen. Vielfach werden nach Erkenntnissen des Bundesrechnungshofes aber Leistungen gefördert, die ohnehin legal bezogen werden. dpa

2776 junge Leute wollen Handwerker werden

Saarbrücken. Im saarländischen Handwerk ist im vergangenen Jahr die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge gegenüber 2009 nahezu stabil geblieben. 2776 junge Leute begannen ihre Lehre in einem Handwerksberuf, im Jahr 2009 waren es insgesamt 2789, berichtete gestern die Handwerkskammer (HWK). Zahlreiche Betriebe hätten jedoch keine passenden Bewerber finden können, sagte HWK-Präsident Hans-Alois Kirf. Für die kommenden Jahre erwartet er eine Verschärfung dieses Problems. red

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