Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:06 Uhr

Mit dem Auftritt von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bei der Hauptversammlung des Instituts beschäftigt sich das Bielefelder "Westfalen-Blatt": Ackermann bleibt bei seinem umstrittenen Renditeziel von 25 Prozent. Dass er dafür bei der Hauptversammlung

Mit dem Auftritt von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bei der Hauptversammlung des Instituts beschäftigt sich das Bielefelder "Westfalen-Blatt": Ackermann bleibt bei seinem umstrittenen Renditeziel von 25 Prozent. Dass er dafür bei der Hauptversammlung von den Aktionären Beifall erhielt, verwundert nicht

Mit dem Auftritt von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bei der Hauptversammlung des Instituts beschäftigt sich das Bielefelder "Westfalen-Blatt": Ackermann bleibt bei seinem umstrittenen Renditeziel von 25 Prozent. Dass er dafür bei der Hauptversammlung von den Aktionären Beifall erhielt, verwundert nicht. Sie verdienen über steigende Kurse mit, falls die Bank tatsächlich so gute Geschäfte machen sollte. Und doch sendet Ackermann damit ein fatales Signal aus. Wieder einmal wird die Gier - von Bankern wie Anlegern - deutlich. 25 Prozent Rendite aufs Eigenkapital sind ohne Risiko nicht zu erzielen. Zum selben Thema meinen die "Nürnberger Nachrichten": Zu erleben ist an zu vielen Stellen, dass zu viele Akteure so tun, als ob diese Krise eigentlich schon ausgestanden sei - und deshalb ziemlich nahtlos mit dem weitermachen, was die Krise eigentlich ausgelöst hat. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bekam jetzt von den Aktionären ausdrücklich Applaus für sein 25-Prozent-Ziel: Gegen die Gier der Anleger - und das sind viele Normalbürger - lässt sich wenig ausrichten; sie steckt in den Köpfen. Der Rendite-Wettlauf hat längst wieder begonnen. Die "Financial Times Deutschland" blickt auf den Umgang der Bank mit Berichten über Datenmissbrauch: Weitergehen, hier gibt's nichts zu sehen, lautet die arrogante Devise - an die sie sich übrigens auch bei der Datenaffäre hält, von der jetzt die Rede ist. Gegenüber der breiten Öffentlichkeit ist eine solche Haltung wahrscheinlich unklug, aber im Grundsatz immerhin legitim. Gegenüber den Eigentümern der Bank, die auf der Hauptversammlung zusammenkamen, ist sie eine Frechheit. Die "Frankfurter Rundschau" schreibt zur verschobenen Abstimmung über das Gesetz zur Patientenverfügung: Es sieht so aus, als könnte das Gesetz zur Patientenverfügung in dieser Legislatur scheitern. Das ist gut. Denn wir benötigen ein solches Gesetz nicht. Der Mensch ist keine Maschine, für die es eine Gebrauchsanweisung zum Leben und Sterben gibt. Wir brauchen keine neuen Gesetze, sondern Vertraute, die uns helfen. Wir brauchen eine medizinische Versorgung, die für Beratung und Begleitung in allen Lebenslagen genug Zeit und Geld bereit hält. Das müssen wir uns leisten können - eine schöne Aufgabe für Abgeordnete.