TextilWirtschaft: Stationärer Modehandel verliert durch Shutdown drei Viertel der April-Umsätze

TextilWirtschaft : Stationärer Modehandel verliert durch Shutdown drei Viertel der April-Umsätze

Die Corona-Maßnahmen, wie der Shutdown der Läden, haben im April den stationären Modehandel in Deutschland drei Viertel seiner Umsätze gekostet. Das berichtet das Fachmagazin TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe).

Demnach hat der stationäre Modehandel den vergangenen Monat mit einem Umsatzminus von im Schnitt 76% im Vergleich zum Vorjahr (April 2019: Minus 10%) abgeschlossen. Vergleichbar mit dem Vorjahr sind die April-Umsätze aber nur bedingt. Durch den bundesweiten Shutdown ruhte der stationäre Modehandel bis zum 19. April, das bedeutete 13 fehlende Verkaufstage. Weil in manchen Bundesländern erst eine Woche später bzw. nur Geschäfte bis zu einer bestimmten Quadratmeterfläche öffnen durften, erhöht sich die Zahl der fehlenden Verkaufstage für manche auf 20 und mehr. Dementsprechend dramatisch fällt der Umsatzrückgang aus.

Damit toppt der April noch das Umsatzergebnis im März, durch den Shutdown ab dem 18. bzw. 19. März hatte der stationäre Modehandel in dem Monat ein Minus von 60% verzeichnet.

Die Ergebnisse basieren auf einer Erhebung der TextilWirtschaft. Wöchentlich befragt die Fachzeitschrift einen ausgewählten Kreis an marktrelevanten Modeanbietern zu ihrer Umsatzentwicklung.

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