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Post prüft Billigkonkurrenz für ihre Briefträger

Bonn. Die Post prüft, einen Teil der Briefzustellung an Fremdunternehmen auszulagern, um so Personalkosten zu sparen. "Wir wollen das möglichst vermeiden, aber es wird sich in den Verhandlungen zeigen, ob wir dazu gezwungen sein werden", sagte Briefvorstand Jürgen Gerdes der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

Bonn. Die Post prüft, einen Teil der Briefzustellung an Fremdunternehmen auszulagern, um so Personalkosten zu sparen. "Wir wollen das möglichst vermeiden, aber es wird sich in den Verhandlungen zeigen, ob wir dazu gezwungen sein werden", sagte Briefvorstand Jürgen Gerdes der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Damit erhöht der Konzern in der Auseinandersetzung um längere Arbeitszeiten und Löhne den Druck auf die Gewerkschaft Verdi. Auf Dauer werde sich die Post weder die kurze Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden noch das heutige Lohnniveau leisten können, sagte Gerdes. Er will demnach die Löhne für neue Mitarbeiter absenken. Die Post habe in der Paketsparte gute Erfahrungen gemacht, sagte Gerdes der Zeitung. In etwa 800 ihrer rund 7000 Paketbezirke hat die Post demnach die Zustellung bereits an Partnerunternehmen vergeben. Gerdes kann sich laut dem Blatt vorstellen, diese Zusammenarbeit auszudehnen. afp