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Politiker fordern Hilfe bei der Rettung von Schaeffler ein

Saarbrücken. Der saarländische SPD-Vorsitzende Heiko Maas hat angesichts der Debatte um Schaeffler die Banken aufgefordert, notleidende Unternehmen gerade in der Krise nicht im Stich zu lassen

Saarbrücken. Der saarländische SPD-Vorsitzende Heiko Maas hat angesichts der Debatte um Schaeffler die Banken aufgefordert, notleidende Unternehmen gerade in der Krise nicht im Stich zu lassen. "Der Staat hat nicht die Liquiditätsengpässe der Banken behoben, damit die gleichen Banken jetzt den Unternehmen die Daumenschrauben anlegen", sagte Maas auf dem Landesparteitag der SPD in Saarbrücken.Unterdessen hat Die Linke an der Saar eine industriepolitische Initiative gefordert, um Betriebe wie Schaeffler und Halberg Guss in ihrem Bestand zu sichern. "Erforderlich ist in diesem Zusammenhang ein regionaler Beteiligungsfonds, der in seiner Reichweite über die bisher praktizierte Politik der Bürgschaften hinausgeht", erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der saarländischen Linken, Heinz Bierbaum. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte am Samstag angekündigt, sich für die Rettung von Schaeffler-Arbeitsplätzen einzusetzen. Diese Aufgabe sei aber nur mit Hilfe des Bundes zu stemmen. ddp/red