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Westerwelle will Abkehr von Anti-Terror-Krieg

Berlin. Die internationale Gemeinschaft sollte nach Ansicht von FDP-Chef Guido Westerwelle ihren Blick verstärkt auf andere Themen als auf den "Krieg gegen den Terror" richten. "Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir uns vom 11. September 2001 als entscheidenden Dreh- und Angelpunkt der internationalen Politik emanzipieren müssen", sagte Westerwelle

Berlin. Die internationale Gemeinschaft sollte nach Ansicht von FDP-Chef Guido Westerwelle ihren Blick verstärkt auf andere Themen als auf den "Krieg gegen den Terror" richten. "Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir uns vom 11. September 2001 als entscheidenden Dreh- und Angelpunkt der internationalen Politik emanzipieren müssen", sagte Westerwelle. Der "Krieg gegen den Terror" habe den Blick auf andere Zukunftsfragen verstellt. Der FDP-Chef, der im Falle einer schwarz-gelben Koalition nach der Bundestagswahl womöglich Außenminister würde, kritisierte die Anti-Terror-Politik der USA in den vergangenen Jahren. Die US-Regierung habe dabei vorübergehend die gemeinsame Wertebasis des Westens verlassen. afp