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Verfahren gegen Soldat nach tödlichen Schüssen eingestellt

Frankfurt/Oder. Ein Bundeswehrsoldat, der im vergangenen August an einer Kontrollstelle im afghanischen Kundus eine Frau und zwei Kinder erschossen hat, wird strafrechtlich nicht belangt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder stellte gestern das Verfahren gegen den Feldjäger ein. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der Bundeswehrverband begrüßten die Entscheidung

Frankfurt/Oder. Ein Bundeswehrsoldat, der im vergangenen August an einer Kontrollstelle im afghanischen Kundus eine Frau und zwei Kinder erschossen hat, wird strafrechtlich nicht belangt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder stellte gestern das Verfahren gegen den Feldjäger ein. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der Bundeswehrverband begrüßten die Entscheidung. Unterdessen wurde bekannt, dass die Bundeswehr zum Schutz ihrer Feldlager im Ausland ein neues Abwehrsystem gegen Raketenbeschuss im Wert von 135 Millionen Euro anschaffen wird. dap/afp