| 20:34 Uhr

Fachkräftemangel
Wie Jens Spahn den Pflegenotstand entschärfen will

Berlin. Der Fachkräftemangel in der Pflege treibt den Bundesgesundheitsminister um: Zur Linderung des Pflegenotstands will Jens Spahn (CDU) das Personal in Pflegeheimen über die im Koalitionsvertrag vereinbarten 8000 zusätzlichen Stellen hinaus aufstocken. „Mein Ziel ist, dass in jeder der 13 000 stationären Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland zusätzliches Personal ankommt“, sagte Spahn dem „Spiegel“. Im Mai wolle er den Entwurf für ein Pflege-Sofortprogramm vorlegen. „Wir haben in der Pflege nicht mehr viel Zeit“, sagte Spahn.

Der Fachkräftemangel in der Pflege treibt den Bundesgesundheitsminister um: Zur Linderung des Pflegenotstands will Jens Spahn (CDU) das Personal in Pflegeheimen über die im Koalitionsvertrag vereinbarten 8000 zusätzlichen Stellen hinaus aufstocken. „Mein Ziel ist, dass in jeder der 13 000 stationären Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland zusätzliches Personal ankommt“, sagte Spahn dem „Spiegel“. Im Mai wolle er den Entwurf für ein Pflege-Sofortprogramm vorlegen. „Wir haben in der Pflege nicht mehr viel Zeit“, sagte Spahn.


SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach mahnte, Spahns Ankündigung werde nicht reichen. Notwendig seien auch eine bessere Bezahlung und eine Reduzierung der Arbeitsbelastung in der Pflege. Die Grünen schlugen ein Bleiberecht für Flüchtlinge vor, die in der Pflege arbeiten. Während AfD und FDP ablehnend reagierten, signalisierte die Deutsche Stiftung Patientenschutz Zustimmung zu „kreativen Ideen“, warnte indes vor einem „gefährlichen Lockruf für Jedermann“.