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Wenn Autos wie von Geisterhand einparken

Braunschweig. Was vor wenigen Jahren noch Science-Fiction war, beginnt im Alltag der Autofahrer immer realer zu werden. Valet-Parking heißt das Zauberwort. Vor edlen Hotels übernimmt seit jeher ein Portier die Aufgabe, das Fahrzeug des Gastes zu parken

Braunschweig. Was vor wenigen Jahren noch Science-Fiction war, beginnt im Alltag der Autofahrer immer realer zu werden. Valet-Parking heißt das Zauberwort. Vor edlen Hotels übernimmt seit jeher ein Portier die Aufgabe, das Fahrzeug des Gastes zu parken. Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigten gestern, dass auch hoch entwickelte Sensorentechnik im Zusammenspiel mit dem Smartphone das Einparken übernehmen kann: Wie von Geisterhand findet das fahrerlose Auto auf einem öffentlichen Parkplatz in Braunschweig eine Lücke und parkt zentimetergenau ein.Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Autofahrer spart Zeit und Nerven, die Umwelt wird nicht durch langes Suchen belastet und der Parkraum wird optimal genutzt. "Dass zwei Stellplätze durch schiefes Einparken besetzt werden, gibt es nicht mehr", versichert Professor Karsten Lemmer, der das DLR-Projekt leitet. Noch ist das System zwar nicht auf dem Markt, aber Lemmer ist überzeugt, dass sich Autofahren in den nächsten zehn Jahren extrem verändern wird. dpa