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Weiter Streit um Burka-Verbot und Doppelpass

Berlin/Mainz. Das Nein von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU ) zu einem Burka-Verbot und einem Ende der doppelten Staatsbürgerschaft ist bei einigen seiner Parteikollegen wirkungslos verhallt. So hält die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner an ihrer Forderung nach einem Burka-Verbot fest. afp/lrs

"Frauen, die sich, ihren weiblichen Körper und Gesicht verhüllen müssen, werden in ihrem Frausein abgewertet", teilte sie am Freitag in Mainz mit. Klöckner warnte vor einer falschen Toleranz gegenüber "antiquierten Frauenbildern". Auch die vor Landtagswahlen stehenden Innenminister von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, Frank Henkel und Lorenz Caffier , plädieren weiter für einen harten Kurs. SPD und Opposition kritisieren, die Forderungen stünden in keinem Zusammenhang zur inneren Sicherheit. >