| 20:45 Uhr

Sondierungsergebnis
Weiter Streit im Vorfeld des SPD-Parteitags

Berlin. (dpa) Unionspolitiker haben gereizt auf SPD-Forderungen nach deutlichen Änderungen am Ergebnis der Sondierungen für ein neues schwarz-rotes Bündnis reagiert. Eine Woche vor dem SPD-Parteitag in Bonn, der für den Start von Koalitionsverhandlungen entscheidend ist, lieferten sich an den Sondierungen beteiligte Spitzenpolitiker von CSU und SPD einen verbalen Schlagabtausch. Die SPD lässt am 21. Januar einen Bundesparteitag über die Aufnahme förmlicher Koalitionsverhandlungen entscheiden.

(dpa) Unionspolitiker haben gereizt auf SPD-Forderungen nach deutlichen Änderungen am Ergebnis der Sondierungen für ein neues schwarz-rotes Bündnis reagiert. Eine Woche vor dem SPD-Parteitag in Bonn, der für den Start von Koalitionsverhandlungen entscheidend ist, lieferten sich an den Sondierungen beteiligte Spitzenpolitiker von CSU und SPD einen verbalen Schlagabtausch. Die SPD lässt am 21. Januar einen Bundesparteitag über die Aufnahme förmlicher Koalitionsverhandlungen entscheiden.


Mit den stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Malu Dreyer und Manuela Schwesig – beide lange skeptisch gegenüber einem solchen Bündnis – setzen sich wichtige Ministerpräsidentinnen inzwischen für den Start von Koalitionsverhandlungen ein. In Koalitionsverhandlungen werde man aber auch „über die Bürgerversicherung noch einmal sprechen müssen“, sagte Dreyer. CDU-Vize Thomas Strobl sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland: „Die Union ist strikt dagegen, einzelne inhaltliche Punkte noch einmal aufzumachen: Das Sondierungspapier ist die Grundlage für alle weiteren Gespräche.“