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UN-Nothilfekoordinator besucht Bürgerkriegsland
Viele Tote bei Angriffen in Syrien

Damaskus.

Am ersten Tag des Besuchs von UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock in Syrien sind bei der Bombardierung eines Rebellengebiets viele Zivilisten ums Leben gekommen. Luftangriffe und Beschuss vom Boden hätten östlich von Damaskus 15 Menschen getötet, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte gestern. Mehr als 80 Menschen seien verletzt worden. Das oppositionelle Ghouta Media Center warf Russlands Luftwaffe vor, bunkerbrechende Bomben eingesetzt zu haben. Moskaus Truppen unterstützen die Regierung. Lowock besucht Syrien seit seinem Amtsantritt im Mai 2017 das erste Mal. Er traf gestern unter anderem mit Außenminister Walid al-Muallim zusammen.