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Verfassungsrichter schieben Namensketten einen Riegel vor

Karlsruhe. Jenny Elvers-Elbertzhagen-Müller-Lüdenscheid: Namens-Ungetüme wie diese sollen verboten bleiben. Eheleute dürfen bei der Heirat auch künftig höchstens einen Doppelnamen annehmen. Das Bundesverfassungsgericht hat gestern ein seit 1994 geltendes Verbot bestätigt

Karlsruhe. Jenny Elvers-Elbertzhagen-Müller-Lüdenscheid: Namens-Ungetüme wie diese sollen verboten bleiben. Eheleute dürfen bei der Heirat auch künftig höchstens einen Doppelnamen annehmen. Das Bundesverfassungsgericht hat gestern ein seit 1994 geltendes Verbot bestätigt. Der Gesetzgeber verfolge damit das legitime Ziel, "Mehrfachnamen und Namensketten zur Sicherung einer besseren Identifikationskraft des Namens generell einzuschränken", sagte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier. Paaren sei das zumutbar, weil sie ausreichende Möglichkeiten zur Namenswahl hätten. Damit wiesen die Richter die Verfassungsbeschwerde des Münchner Ehepaars Frieda Thalheim und Hans-Peter Kunz-Hallstein ab. Die Frau wollte Thalheim-Kunz-Hallstein heißen. und Meinung dpa