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Krise
Proteste für Hilfsgüter dauern in Venezuela an

Caracas. Im andauernden Machtkampf zwischen dem venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó sind erneut zahlreiche Regierungsgegner auf die Straße gegangen. dpa/epd

Anlässlich des Tags der Jugend riefen sie bei einer Demo gestern in Caracas die Streitkräfte auf, die humanitäre Hilfe für die notleidende Bevölkerung ins Land zu lassen. „Mit der Kraft der Jugend fordern wir, dass die humanitäre Hilfe hereingelassen wird, und gedenken all der jungen Menschen, die im Kampf für die Freiheit in Venezuela gefallen sind“, twitterte Oppositionsführer Guaidó. Maduro lehnt Hilfsgüter ab. Er befürchtet, dass die Lieferungen nu ein Vorwand für eine militärische Intervention sind.