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USA sollen Deutschland im Fall Snowden massiv gedroht haben

Berlin/Homburg. dpa/SZ

Mit fast einwöchiger Verspätung hat die Verleihung des Homburger Siebenpfeiffer-Preises an den US-Journalisten und Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald für neue Schlagzeilen gesorgt. Nach Aussage des Preisträters sollen die USA Deutschland "aggressiv" mit einem Stopp von Geheimdienst-Informationen etwa über Terror-Pläne gedroht haben, sollte der Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden in Deutschland Asyl erhalten. Dies habe Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD ), der in Homburg die Laudatio hielt, ihm gegenüber eingeräumt, schrieb Greenwald auf seinem Portal "The Intercept". Die US-Regierung wies diesen Vorwurf gegenüber der "Welt" allerdings als "haltlos" zurück.