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Asien-Reise
Trump startet Asien-Reise mit Rede vor Soldaten

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump FOTO: Andrew Harnik / dpa
Tokio/Washington. US-Präsident Donald Trump ist zu Beginn seiner Asienreise in Japan gelandet. Einige hundert amerikanische und japanische Soldaten bereiteten ihm am Sonntagvormittag (Ortszeit) auf dem US-Militärstützpunkt Yokota einen begeisterten Empfang.

„Es gibt keinen besseren Platz, diese Reise zu beginnen, als genau hier, beim amerikanischen Militär“, sagte Trump. „Wir stehen dankbar an Eurer Seite, die Ihr unseren Weg zu leben verteidigt.“



Solange er Präsident sei, werde das US-Militär immer alle nötigen Ressourcen haben, sagte Trump. Und es werde immer, immer gewinnen. Viele Länder der Region Asien-Pazifik gediehen auch deswegen so gut, weil das amerikanische Militär so viele Opfer gebracht habe. „Dank Euch wird der Frieden vorankommen“, sagte Trump.

Für seine erste Asienreise ist Trump fast zwei Wochen unterwegs. In seiner ersten Rede sprach er auch die Themen Handel und offener Seewege an. Diese Themen werden gemeinsam mit dem brandgefährlichen Konflikt mit Nordkorea seine Reise mitbestimmen.

Kritik an Trump gibt es derweil aus dem Hause Bush. Der frühere US-Präsident George H. W. Bush (1989 bis 1993) findet, dass der jetzige Amtsinhaber ein „Angeber“ ist, nur darauf bedacht, sein eigenes Ego zu füttern. Sein Sohn, Expräsident George W. Bush (2001 bis 2009), meint, dass „dieser Kerl nicht weiß, was es bedeutet, Präsident zu sein“. Beide Bushs befürchten, dass Trump die republikanische Partei „zersprengt“ habe. Das haben sie dem Autor und Historiker Mark Updegrove gesagt, der ein Buch über die beiden geschrieben hat.