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Merkels Antrittsbesuch in Warschau
Trump setzt Angriffe auf Sonderermittler Mueller fort

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Russland-Ermittlungen als Hexenjagd.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Russland-Ermittlungen als Hexenjagd. FOTO: dpa / Evan Vucci
Washington. (dpa) US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf den FBI-Sonderermittler Robert Mueller gestern fortgesetzt. „Eine totale HEXENJAGD mit massiven Interessenkonflikten!“, schrieb Trump am Morgen (Ortszeit) auf Twitter.

(dpa) US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf den FBI-Sonderermittler Robert Mueller gestern fortgesetzt. „Eine totale HEXENJAGD mit massiven Interessenkonflikten!“, schrieb Trump am Morgen (Ortszeit) auf Twitter.


Der US-Präsident hatte bereits am Wochenende hitzige Tweets zu den Russland-Ermittlungen Muellers abgesetzt. Bei den Untersuchungen geht es um den Vorwurf russischer Einmischung in die US-Wahl 2016 und die Frage, ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Lager gab.

In seinen Tweets am Wochenende hatte Trump das erste Mal auch den Namen Muellers erwähnt. Das Weiße Haus veröffentlichte in der Nacht zu gestern eine Erklärung des Trump-Anwalts Ty Cobb, wonach der Präsident nicht vorhabe, den Sonderermittler zu entlassen.Das Justizministerium hatte Mueller im Mai ernannt.



Derweil brachte Trump die Todesstrafe für bestimmte Drogenhändler ins Spiel. Das Weiße Haus will eine schärfere Strafverfolgung für den Handel mit Fentanyl, einem synthetischen Opioid-Schmerzmittel, dessen Missbrauch für Zehntausende Todesfälle verantwortlich ist. So soll das Justizministerium als Chefanklagebehörde auf Bundesebene in Prozessen die Todesstrafe beantragen, „wenn es unter dem geltenden Gesetz angemessen ist“, sagte Trumps innenpolitischer Berater Andrew Bremberg. Konkrete Beispiele nannte er nicht.