Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:49 Uhr

Transplantation
Tiefstand bei Organspenden alarmiert Experten

Frankfurt/Main. Der neuerliche Tiefstand bei den Organspenden hat Forderungen nach organisatorischen Verbesserungen in deutschen Krankenhäusern ausgelöst. Ärzte auf Intensivstationen müssten mögliche Spender erkennen und der zuständigen Koordinierungsstelle melden, erklärte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) gestern.

Der neuerliche Tiefstand bei den Organspenden hat Forderungen nach organisatorischen Verbesserungen in deutschen Krankenhäusern ausgelöst. Ärzte auf Intensivstationen müssten mögliche Spender erkennen und der zuständigen Koordinierungsstelle melden, erklärte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) gestern.

Organspenden würden bei der Behandlung unheilbar Kranker teils nicht in Betracht gezogen. Notwendig sei eine gemeinsame Anstrengung von Krankenhäusern, medizinischen Fachgesellschaften, Patientenorga­nisationen und der Politik, um „die Organspende in Deutschland wieder auf Kurs zu bringen“, betonte der medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel.  Die Zahl der Spender in Deutschland sank der Stiftung zufolge 2017 auf 797 und erreichte somit den tiefsten Stand seit 20 Jahren.