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Russland stoppt Luftangriffe auf syrische Stadt Aleppo

Aleppo/Mossul. Russland und Syrien haben überraschend ihre Luftangriffe auf die umkämpfte Großstadt Aleppo ausgesetzt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete die Feuerpause gestern als "Geste des guten Willens". Die Zeit solle genutzt werden, um moderate Rebellen und Terroristen in der Stadt zu entflechten, forderte er. Aleppo gehört in dem Bürgerkrieg zu den umkämpftesten Gebieten. Syrische und russische Jets hatten zuletzt die heftigsten Luftangriffe seit Ausbruch des Konflikts geflogen. In den Rebellengebieten im Osten sollen noch rund 250 000 Menschen leben. Sie leiden unter einem massiven Mangel an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Agentur

Derweil melden irakische Sicherheitskräfte am zweiten Tag der Großoffensive auf die IS-Hochburg Mossul weitere Geländegewinne. Die Armee rückte gestern nach eigenen Angaben kampflos in die früher fast ausschließlich von Christen bewohnte Stadt Karakusch südöstlich von Mossul ein.