Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 21:07 Uhr

Erdogans Doppelspiel

Meinung:

Erdogans Doppelspiel

Von SZ-Mitarbeiterin Birgit Cerha

Die Türkei bombardiert IS-Stellungen in Dscharablus, Präsident Erdogan bekräftigte nach dem Terror gegen kurdische Hochzeitsgäste, den IS endgültig aus dem syrischen Grenzgebiet zu verjagen. Geht es dem Präsidenten tatsächlich um den Kampf gegen den IS? Erdogan lässt keinen Zweifel, dass er die "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) für weit gefährlicher hält als den IS. Geheimdienste bestätigen, dass die Türkei immer noch den IS direkt unterstützt. Denn die Terrormiliz dient ihr als "geopolitisches Bollwerk" gegen die aufsteigende Macht der von den USA und Russland unterstützten syrischen Kurden, der schlagkräftigsten Gegner der Dschihadis.