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Berlin drängt Russland zu Feuerpause in Aleppo

Berlin/Moskau. Angesichts der anhaltenden Gewalt in der syrischen Stadt Aleppo drängt die Bundesregierung Russland zu einem raschen Beginn der angekündigten Waffenruhe. Das Auswärtige Amt forderte Moskau am Freitag auf, die Details möglichst schnell zu klären. Auch sei es wichtig, dass die Kampfhandlungen vor Beginn dieser Feuerpause nicht noch einmal massiv verstärkt würden, so wie es früher in ähnlichen Situationen mehrfach geschehen sei, sagte eine Sprecherin am Freitag in Berlin. Agentur

Russland hatte sich am Donnerstag bereit erklärte, jede Woche für 48 Stunden eine Feuerpause in Aleppo einzulegen.



Unterdessen hat das russische Militär Berichte über einen Luftangriff auf Aleppo dementiert. Als Sinnbild dieses Angriffs waren Bilder eines völlig verstörten Jungen namens Omran um die Welt gegangen. Die russische Luftwaffe habe in Syrien keine Ziel in Wohngebieten bombardiert, so ein Sprecher Verteidigungsministeriums in Moskau am Freitag.