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Berlin befürchtet Eskalation der Krim-Krise

Moskau/Kiew. Angesichts wachsender Spannungen um die Halbinsel Krim schließt die russische Führung einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der Ukraine nicht aus. "Falls keine andere Variante die Situation ändert, kann der Präsident eine solche Entscheidung treffen", sagte gestern Regierungschef Dmitri Medwedew. Er wünsche sich dies nicht, meinte er der Interfax zufolge. Russland und die Ukraine haben derzeit keinen Botschafter im jeweils anderen Land. Kiew will dem von Moskau vorgeschlagenen Botschafter Michail Babitsch nicht zustimmen. Agentur

Angesichts wachsender Spannungen um die Halbinsel Krim schließt die russische Führung einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der Ukraine nicht aus. "Falls keine andere Variante die Situation ändert, kann der Präsident eine solche Entscheidung treffen", sagte gestern Regierungschef Dmitri Medwedew. Er wünsche sich dies nicht, meinte er der Agentur Interfax zufolge. Russland und die Ukraine haben derzeit keinen Botschafter im jeweils anderen Land. Kiew will dem von Moskau vorgeschlagenen Botschafter Michail Babitsch nicht zustimmen.


Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD ) will an diesem Montag mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow auch über die explosive Lage in der Ukraine beraten. Steinmeier reise zu einer Rede in der Boris-Jelzin-Universität nach Jekaterinburg am Ural, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit.