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Behörden registrieren etwas mehr Asylanträge aus der Türkei

Berlin/Istanbul. Die Zahl der Asylanträge von Menschen aus der Türkei ist im Juli erneut leicht gestiegen. Sie lag im vergangenen Monat bei 550, wie das Bundesinnenministerium gestern mitteilte. Im Juni hatte die Zahl noch bei 485 gelegen. Die Zahl der tatsächlichen Neuankömmlinge lag bei 275. Unterdessen hat der deutsche Moscheen-Dachverband Ditib den Vorwurf zurückgewiesen, ein aus der Türkei gesteuertes Sprachrohr der Regierung in Ankara zu sein. "Sämtliche Unterstellungen der Fremdsteuerung, der politischen Einflussnahme aus der Türkei, der politischen Agitation und der Gefährlichkeit unserer Religionsgemeinschaft weisen wir aufs Schärfste zurück", erklärten die Ditib-Landesverbände gestern in Köln. afp/kna/dpa

Die Zahl der Asylanträge von Menschen aus der Türkei ist im Juli erneut leicht gestiegen. Sie lag im vergangenen Monat bei 550, wie das Bundesinnenministerium gestern mitteilte. Im Juni hatte die Zahl noch bei 485 gelegen. Die Zahl der tatsächlichen Neuankömmlinge lag bei 275. Unterdessen hat der deutsche Moscheen-Dachverband Ditib den Vorwurf zurückgewiesen, ein aus der Türkei gesteuertes Sprachrohr der Regierung in Ankara zu sein. "Sämtliche Unterstellungen der Fremdsteuerung, der politischen Einflussnahme aus der Türkei, der politischen Agitation und der Gefährlichkeit unserer Religionsgemeinschaft weisen wir aufs Schärfste zurück", erklärten die Ditib-Landesverbände gestern in Köln.


Mehr als drei Wochen nach dem Putschversuch sind nach Angaben der Regierung in Ankara noch immer 216 Soldaten auf der Flucht. Darunter seien neun Generäle, sagte Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus gestern. 30 der Gesuchten gehörten der Gendarmerie an. Seit dem 15. Juli wurden fast 26 000 Verdächtige festgenommen.