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Abzug aus Incirlik rückt näher

Brüssel/Berlin. Erstmals seit fast acht Monaten dürfen Bundestagsabgeordnete wieder deutsche Soldaten in der Türkei besuchen. Die Fachleute aller Fraktionen wurden gestern darüber informiert, dass die türkische Regierung keine Einwände gegen eine Reise zum türkischen Nato-Stützpunkt Konya habe. Für den Luftwaffenstützpunkt Incirlik gibt es dagegen weiter keine Besuchserlaubnis. Damit rückt der Abzug näher. "Wenn ein Besuch deutscher Abgeordneter in Incirlik nicht möglich ist, dann gehen wir da raus", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter. Möglicherweise wird sich der Bundestag schon nächste Woche mit dem Dauerkonflikt befassen. Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht forderte gestern den sofortigen Abzug: "In einem Land, das sich auf dem Weg in eine islamistische Diktatur befindet, haben unsere Soldaten nichts zu suchen." Agentur

Erstmals seit fast acht Monaten dürfen Bundestagsabgeordnete wieder deutsche Soldaten in der Türkei besuchen. Die Fachleute aller Fraktionen wurden gestern darüber informiert, dass die türkische Regierung keine Einwände gegen eine Reise zum türkischen Nato-Stützpunkt Konya habe. Für den Luftwaffenstützpunkt Incirlik gibt es dagegen weiter keine Besuchserlaubnis. Damit rückt der Abzug näher. "Wenn ein Besuch deutscher Abgeordneter in Incirlik nicht möglich ist, dann gehen wir da raus", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter. Möglicherweise wird sich der Bundestag schon nächste Woche mit dem Dauerkonflikt befassen. Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht forderte gestern den sofortigen Abzug: "In einem Land, das sich auf dem Weg in eine islamistische Diktatur befindet, haben unsere Soldaten nichts zu suchen."