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Marlies Krämer
Sulzbacherin zieht für „Kundin“ vor Verfassungsgericht

Marlies Krämer gibt ihren Kampf für die weibliche Form auf Formularen nicht auf.
Marlies Krämer gibt ihren Kampf für die weibliche Form auf Formularen nicht auf. FOTO: dpa / Uli Deck
Sulzbach/Karlsruhe. Der Kampf der Sparkassen-Kundin Marlies Krämer um eine weibliche Ansprache geht in die nächste Runde: Die Kämpferin für Frauenrechte aus Sulzbach hat beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingereicht. Von SZ und dpa

„Es ist mein verfassungsmäßig legitimes Recht, dass ich als Frau in Sprache und Schrift erkennbar bin“, sagte sie gestern.


Die 80-Jährige will nicht hinnehmen, dass sie von ihrer Sparkasse in Formularen als „Kunde“, „Kontoinhaber“ oder „Sparer“ angesprochen wird. Der Bundesgerichtshof hat ihre Klage abgewiesen: Die männliche Form könne „geschlechtsblind“ verwendet werden.