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LSVS-Finanzaffäre
Staatsanwalt will Strafbefehl gegen Saar-SPD-Vize Roth

In der LSVS-Affäre könnte die Immunität von Eugen Roth (SPD) heute aufgehoben weden.
In der LSVS-Affäre könnte die Immunität von Eugen Roth (SPD) heute aufgehoben weden. FOTO: SPD-Landtagsfraktion/Tom Gundelwein
Saarbrücken. In der Affäre um den Landessportverband (LSVS) hat die Staatsanwaltschaft ein erstes Verfahren abgeschlossen. Nach SZ-Informationen soll gegen Eugen Roth, SPD-Vizechef, ein Strafbefehl (50 Tagessätze zu 150 Euro) wegen Vorteilsgewährung beantragt werden. Von Michael Jungmann
Michael Jungmann

Der Landtag ist informiert, könnte schon heute über die Aufhebung von Roths Immunität entscheiden. Er war Mitglied des LSVS-Präsidiums und wirkte an dem Beschluss mit, dass teilweise Kosten der Geburtstagsfeier von Innenminister Klaus Bouillon (CDU) übernommen werden, was dieser ablehnte. Kurzfristig wird jetzt mit dem Abschluss weiterer Verfahren gegen Ex-LSVS-Präsident Klaus Meiser (CDU) und andere gerechnet.