| 21:16 Uhr

Auch in der CDU rumort es
SPD-Spitze weiter unter Druck nach Schulz-Debakel

Berlin. SPD und CDU kommen seit dem Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen nicht zur Ruhe. Die Spitze der Sozialdemokraten bemühte sich nach dem Rückzug des Vorsitzenden Martin Schulz, die hitzige Personaldebatte zu beenden. Die Parteilinke drängt darauf, über die Schulz-Nachfolge in einer Urabstimmung zu entscheiden. Bislang soll den Posten Andrea Nahles kommissarisch übernehmen – womöglich schon morgen. SPD-Vize Olaf Scholz forderte jetzt, „wieder die Sachfragen in den Vordergrund“ zu stellen und über Groko-Posten erst nach dem Mitgliedervotum zu sprechen. „Wer meint, er müsste Foul spielen, der muss mit der Roten Karte rechnen“, drohte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Auch in der CDU wächst der Druck auf die Vorsitzende, eine Neuaufstellung der Partei auch im Hinblick auf ihre Nachfolge einzuleiten. Doch erklärte Angela Merkel gestern, dass sie das Amt der Kanzlerin und der Parteichefin für vier weitere Jahre behalten will.

SPD und CDU kommen seit dem Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen nicht zur Ruhe. Die Spitze der Sozialdemokraten bemühte sich nach dem Rückzug des Vorsitzenden Martin Schulz, die hitzige Personaldebatte zu beenden. Die Parteilinke drängt darauf, über die Schulz-Nachfolge in einer Urabstimmung zu entscheiden. Bislang soll den Posten Andrea Nahles kommissarisch übernehmen – womöglich schon morgen. SPD-Vize Olaf Scholz forderte jetzt, „wieder die Sachfragen in den Vordergrund“ zu stellen und über Groko-Posten erst nach dem Mitgliedervotum zu sprechen. „Wer meint, er müsste Foul spielen, der muss mit der Roten Karte rechnen“, drohte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Auch in der CDU wächst der Druck auf die Vorsitzende, eine Neuaufstellung der Partei auch im Hinblick auf ihre Nachfolge einzuleiten. Doch erklärte Angela Merkel gestern, dass sie das Amt der Kanzlerin und der Parteichefin für vier weitere Jahre behalten will.