| 21:24 Uhr

Regierungsbildung
SPD braucht noch Zeit bis zu ersten Groko-Gesprächen

Berlin/Saarbrücken. Die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD wollen rasch mit den Verhandlungen über eine Fortsetzung der großen Koalition beginnen. Darauf hätten sich Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, der SPD-Vorsitzende Martin Schulz und CSU-Chef Horst Seehofer gestern Abend verständigt, hieß es aus Parteikreisen. Wie bald die Gespräche beginnen, ist aber offen. Die SPD braucht offenbar noch Zeit. Sie müsse nach dem knappen Ja zu Koalitionsverhandlungen erst klären, „auf welcher Grundlage und mit welcher personellen Zusammensetzung“ sie in die Gespräche gehe, sagte Schulz. Im Saarland erklärte SPD-Fraktionschef Stefan Pauluhn, es müsse noch Änderungsspielraum geben. Dagegen warnte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) davor, bei den Verhandlungen die Sondierungsergebnisse „auf den Kopf zu stellen“. Derweil kündigten die Jusos weiteren Widerstand gegen eine Groko an.

Die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD wollen rasch mit den Verhandlungen über eine Fortsetzung der großen Koalition beginnen. Darauf hätten sich Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, der SPD-Vorsitzende Martin Schulz und CSU-Chef Horst Seehofer gestern Abend verständigt, hieß es aus Parteikreisen. Wie bald die Gespräche beginnen, ist aber offen. Die SPD braucht offenbar noch Zeit. Sie müsse nach dem knappen Ja zu Koalitionsverhandlungen erst  klären, „auf welcher Grundlage und mit welcher personellen Zusammensetzung“ sie in die Gespräche gehe, sagte Schulz. Im Saarland erklärte SPD-Fraktionschef Stefan Pauluhn, es müsse noch Änderungsspielraum geben. Dagegen warnte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) davor, bei den Verhandlungen die Sondierungsergebnisse „auf den Kopf zu stellen“. Derweil kündigten die Jusos weiteren Widerstand gegen eine Groko an.