| 21:52 Uhr

Kramp-Karrebauers Konkurrent
Spahn glaubt nicht, dass Merkel ihre Nachfolge selbst regelt

Jens Spahn konkurriert mit Annegret Kramp-Karrenbauer.
Jens Spahn konkurriert mit Annegret Kramp-Karrenbauer. FOTO: dpa / Britta Pedersen
Berlin. Jens Spahn gilt als Konkurrent Annegret Kramp-Karrenbauers im Rennen um die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel. Doch die CDU-Generalsekretärin ist nach Meinung vieler Beobachter die Wunschkandidatin der jetzigen Parteichefin.

Glaubt man Spahn, ist das aber kein Vorteil für die Saarländerin. Gestern wurde er in Berlin gefragt, ob Merkel die Neuaufstellung der CDU selbst regeln dürfe. „Ich glaube nicht (...), dass am Ende irgendwie derjenige, der vorne steht, entscheidet, was alles nach ihm passiert“, sagt er. Er glaube auch gar nicht, dass die Kanzlerin das erwarte. Allerdings laufe es auch nicht folgerichtig auf ihn selbst als Kanzler zu. Anlass war die Vorstellung einer Biografie des 38-jährigen Gesundheitsministers.


(ulb)