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Zentralrat der Juden
Schuster erweitert „Kippa-Warnung“

Berlin. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, würde heute seine umstrittene „Kippa-Warnung“ von 2015 noch erweitern. „Es geht heute zum einen um Stadtviertel, die stark arabisch geprägt sind.

Es gibt aber auch Viertel, in denen ich wegen Rechtsextremisten nicht mit einer Kippa auf der Straße laufen würde“, sagte Schuster der „Berliner Zeitung“. Der Zentralratspräsident beklagte zum wiederholten Mal einen immer aggressiveren Antisemitismus in Deutschland. Wenn insgesamt die roten Linien verschoben werden, komme zwangsläufig irgendwann der Punkt, wo das Wort auch zur Tat werde, sagte er.