| 20:40 Uhr

Schildbürgerstreich im Kurort: Neuer Bahnsteig blockiert Türen

Bad Bentheim. Eigentlich wollte man Rollstuhlfahrern das Einsteigen in Züge erleichtern. Aus diesem Grund wurden die Bahnsteige des einst Kaiserlichen Bahnhofs im niedersächsischen Bad Bentheim um 40 Zentimeter erhöht. Doch die geplante Barrierefreiheit ging gründlich schief. Weil nun die neuen Plattformen alle Türen blockieren, müssen Reisende durch ein geöffnetes Fenster klettern oder um das Gebäude gehen, um zu ihren Zügen zu gelangen. Was aussieht wie ein Schildbürgerstreich, ließ sich nach Auskunft des Bürgermeisters von Bad Bentheim , Volker Pannen, nicht verhindern. "Es muss erst schlechter werden, bevor es besser wird", sagt der SPD-Politiker. "Die große Mehrheit der Leute nimmt es mit Humor." Agentur

Eigentlich wollte man Rollstuhlfahrern das Einsteigen in Züge erleichtern. Aus diesem Grund wurden die Bahnsteige des einst Kaiserlichen Bahnhofs im niedersächsischen Bad Bentheim um 40 Zentimeter erhöht. Doch die geplante Barrierefreiheit ging gründlich schief. Weil nun die neuen Plattformen alle Türen blockieren, müssen Reisende durch ein geöffnetes Fenster klettern oder um das Gebäude gehen, um zu ihren Zügen zu gelangen. Was aussieht wie ein Schildbürgerstreich, ließ sich nach Auskunft des Bürgermeisters von Bad Bentheim , Volker Pannen, nicht verhindern. "Es muss erst schlechter werden, bevor es besser wird", sagt der SPD-Politiker. "Die große Mehrheit der Leute nimmt es mit Humor."


So richtig barrierefrei werde der Bahnhof des Kurortes nun wohl erst Ende 2017. Die Aufstockung des Bahnsteigs habe von der Deutschen Bahn nicht später terminiert werden können, erläuterte der Bürgermeister. Für den Umbau des nun zu tiefliegenden Gebäudes muss die Stadt noch auf die Bewilligung von Fördergeldern warten.