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Studie
Saarland hat die wenigsten Studierenden ohne Abitur

Saarbrücken/Berlin.

() Die Öffnung des Hochschulstudiums für Menschen ohne Abitur kommt im Saarland nur schleppend voran: Im Bundesländervergleich liegen die Hochschulen an der Saar mit einer Quote von 0,87 Prozent auf dem letzten Platz, wie das CHE Centrum für Hochschulentwicklung gestern mitteilte. Der Bundesdurchschnitt beträgt 2,58 Prozent. Allerdings liege dies auch an der begrenzten Zahl von Studienplätzen, erklären die Experten. Deutschlandweit studieren dagegen so viele Menschen ohne Abitur wie nie zuvor. 2016 waren es rund 56 900 – mehr als doppelt so viele wie 2010. Männer sind mit 55 Prozent etwas mehr vertreten als Frauen mit 45 Prozent. Fast jeder Zweite ist laut Erhebung älter als 30. Vordere Plätze bei den Studienanfängern ohne Abi belegen Hamburg (4,6 Prozent), Nordrhein-Westfalen (4,2 Prozent) und Berlin (3,6 Prozent).