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| 19:41 Uhr

Saarländische Polizei beobachtet Auto-Angeber

Saarlouis/Saarbrücken. Die Saarlouiser Innenstadt, gegen zwei Uhr in der Nacht: Auf dem Kopfsteinpflaster rund um den Busbahnhof am Kleinen Markt wird mal wieder Gas gegeben. Quietschende Reifen und heulende Motoren reißen die Anwohner aus dem Schlaf. Auch im Saarland nerven "Autoposer" ihre Mitmenschen, ein massives Problem wie in Mannheim scheint das Protzen auf vier Rädern allerdings nicht zu sein. kes/tho

Saarlouis/Saarbrücken. Die Saarlouiser Innenstadt, gegen zwei Uhr in der Nacht: Auf dem Kopfsteinpflaster rund um den Busbahnhof am Kleinen Markt wird mal wieder Gas gegeben. Quietschende Reifen und heulende Motoren reißen die Anwohner aus dem Schlaf. Auch im Saarland nerven "Autoposer" ihre Mitmenschen, ein massives Problem wie in Mannheim scheint das Protzen auf vier Rädern allerdings nicht zu sein.

Zumindest ist den Stadtverwaltungen nichts Entsprechendes bekannt, wie eine SZ-Umfrage ergab. "Keine größeren Beschwerden", hieß es gestern zum Beispiel von der Stadt Lebach, auch St. Wendel meldete keine besonderen Auffälligkeiten, ebenso Merzig. In Homburg hatten die Ordnungshüter vor Jahren zeitweise ein paar Schwierigkeiten mit angeberischen Autofahrern, die zugleich als uneinsichtige Falschparker in Erscheinung traten. Inzwischen sei das Problem jedoch "quasi zum Erliegen" gekommen, teilte Stadtsprecher Jürgen Kruthoff mit.

Weil es vom "Autoposen" zum illegalen Autorennen manchmal nur ein kurzer Weg ist, hat die Polizei im Saarland das Thema aber "auf dem Schirm", wie eine Sprecherin auf SZ-Anfrage sagte. Nach einem tödlichen Unfall in Berus, der womöglich durch ein Rennen zustande kam, sammele die Polizei derzeit Informationen und führe zugleich "offene und verdeckte Maßnahmen" durch.