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| 21:18 Uhr

Kritik an EU- und WHO-Berichten
Saar-Professor entlastet Solarien bei Hautkrebsrisiko

Ist die UV-Strahlung in Solarien für einen beträchtlichen Anteil von Hautkrebs-Erkrankungen verantwortlich? Nein, sagt ein internationales Forscherteam um Professor Dr. Jörg Reichrath, Leitender Oberarzt der dermatologischen Klinik am Universitätsklinikum Homburg.
Ist die UV-Strahlung in Solarien für einen beträchtlichen Anteil von Hautkrebs-Erkrankungen verantwortlich? Nein, sagt ein internationales Forscherteam um Professor Dr. Jörg Reichrath, Leitender Oberarzt der dermatologischen Klinik am Universitätsklinikum Homburg. FOTO: Becker && Bredel / BECKER&BREDEL
Homburg. Es gibt keinen eindeutig erwiesenen Zusammenhang zwischen maßvoller Solariennutzung und Schwarzem Hautkrebs. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Professor Dr. Jörg Reichrath, Leitender Oberarzt der dermatologischen Klinik am Universitätsklinikum Homburg.

Es gibt keinen eindeutig erwiesenen Zusammenhang zwischen maßvoller Solariennutzung und Schwarzem Hautkrebs. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Professor Dr. Jörg Reichrath, Leitender Oberarzt der dermatologischen Klinik am Universitätsklinikum Homburg.

Die Autoren widersprechen damit verschiedenen Veröffentlichungen, darunter zwei Berichten der EU und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese kommen zu dem Schluss, dass die UV-Strahlung in Solarien für einen beträchtlichen Anteil von Hautkrebs-Erkrankungen verantwortlich ist und zwar sowohl von Hellem als auch von Schwarzem Hautkrebs. Es gebe keine sichere Obergrenze für künstliche UV-Strahlung. Reichrath und seine Kollegen sehen das anders: „Die Einschätzungen der beiden Gremien basieren auf einer unvollständigen, unausgewogenen und unkritischen Literaturauswertung“, urteilt Reichrath. Die Schlussfolgerungen in der Berichte seien nicht genügend belegt.