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Rosa-Luxemburg-Stiftung lässt Saat aus Russland im Saarland aufgehen

Neunkirchen. Ob „linkes“ Saatgut in unserer Region gedeiht? Im Neunkircher Stadtteil Wellesweiler jedenfalls startete gestern ein „Experiment“. Initiiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die der Partei Die Linke nahesteht, werden dort neue alte Linsen gezogen. cle

Den Grundstock bildet eine Lieferung aus der Samenbank des Wawilow-Instituts in St. Petersburg. Dort lagern mehr als 330 000 Nutz- und Wildpflanzen. Das Thema biologische Vielfalt passe gut ins Programm der Stiftung, erklären die Initiatoren. Die neun Linsensorten als zu bewahrendes Kulturgut tragen die Katalogisierungsnummern 42 bis 46, 1060, 1867, 2828 und 2829. Einige stammen aus Frankreich und kamen 1916 nach Russland - noch vor der kommunistischen Revolution, haben also Zar, Weltkriege und Sowjetunion überlebt. Wenn die vorrevolutionäre Saat hier aufgeht, sollen Saar-Landwirte und Spitzenköche zugreifen.