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Studie aus 28 Staaten zeigt
Minderheiten in der EU werden angefeindet

Wien.

Ethnische Minderheiten werden in der EU nach einer neuen Studie weiterhin angefeindet und diskriminiert. Die Gruppen würden so an den Rand der Gesellschaft gedrängt, warnte die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) gestern in Wien. Das führe bei den Betroffenen zu einer Entfremdung mit dem Land, in dem sie lebten. „Mit jedem Fall von Diskriminierung und Hass unterhöhlen wir den sozialen Zusammenhalt weiter und schaffen Ungleichheiten, die Generationen verderben“, sagte FRA-Direktor Michael O‘Flaherty. Den Institutionen ihrer neuen Heimat vertrauten Minderheiten weitgehend. Die Studie basiert auf einer Erhebung unter 25 500 Frauen und Männern mit Migrationshintergrund in allen 28 EU-Staaten.