| 20:22 Uhr

Statistisches Bundesamt
Migration lässt Einwohnerzahl um zwei Millionen steigen

Wiesbaden/Berlin. Deutschlands Bevölkerung ist durch Flüchtlinge und andere Zuwanderer seit Anfang 2015 um rund zwei Millionen Menschen gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, stellten die Rumänen mit rund 222 300 Menschen unter den Zugezogenen im Jahr 2016 – dem letzten Jahr, für das belastbare Zahlen vorliegen – die größte Gruppe. Im gleichen Zeitraum kamen rund 179 000 Syrer und 161 000 Polen nach Deutschland.

Deutschlands Bevölkerung ist durch Flüchtlinge und andere Zuwanderer seit Anfang 2015 um rund zwei Millionen Menschen gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, stellten die Rumänen mit rund 222 300 Menschen unter den Zugezogenen im Jahr 2016 – dem letzten Jahr, für das belastbare Zahlen vorliegen – die größte Gruppe. Im gleichen Zeitraum kamen rund 179 000 Syrer und 161 000 Polen nach Deutschland.


Die viertgrößte Gruppe waren rund 146 000 Deutsche – entweder Spätaussiedler oder aus dem Ausland zurückkehrende Deutsche. Unter denjenigen, die Deutschland 2016 vorübergehend oder dauerhaft verließen, stellten die Deutschen die größte Gruppe (281 411 Menschen). Auch 162 209 Rumänen und 133 803 Polen kehrten Deutschland den Rücken.

Die Netto-Zuwanderung nach Deutschland lag laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2016 bei rund 500 000, während 2015 noch 1,14 Millionen Personen mehr in die Bundesrepublik einwanderten als auswanderten.