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CDU-Kandidaten-Wettbewerb
Merz erntet heftige Kritik für Zweifel an Asyl-Grundrecht

Berlin. Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Vorsitz, hat öffentlich Zweifel daran geübt, dass das deutsche Grundrecht auf Asyl in dieser Form weiterbestehen könne – und damit eine heftige Debatte ausgelöst.

Gestern Abend stellte er allerdings klar, er stelle das Grundrecht auf Asyl „selbstverständlich nicht in Frage“. Zuvor hatten SPD, FDP, Grüne und Linke Kritik an seinen Aussagen geübt, genau wie seine Konkurrenten im Kampf um den CDU-Vorsitz, Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn.