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UN-Bericht
Mehr als 10 000 zivile Opfer in Afghanistan

Kabul/Genf.

Mehr als 10 000 Zivilpersonen wurden 2017 laut den Vereinten Nationen in dem Konflikt in Afghanistan getötet oder verletzt. Normale Menschen müssten in dem Krisenland entsetzliches Leid erdulden, erklärte der UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan, Tadamichi Yamamoto, gestern in Kabul. Der Sonderbeauftragte stellte einen Bericht über die zivilen Opfer vor. Danach wurden im vergangenen Jahr 3438 Kinder, Frauen und Männer getötet, 7015 erlitten Verletzungen. Im Vergleich zu 2016 ging die Zahl der zivilen Opfer um neun Prozent zurück.