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Kollegen sind in Gedanken bei den Opfern der Katastrophe

Frankfurt. Agentur

Für einige Germanwings-Crews war die emotionale Belastung zu groß: Am Tag nach dem Unglück in Südfrankreich mit 150 Toten fühlten sie sich nicht imstande, Dienst zu tun. Kollegen von anderen Airlines übernahmen. Die Trauer um die Opfer sei in der gesamten Branche sehr groß, sagt Markus Wahl von der Vereinigung Cockpit . Der erste Gedanke gelte den Familien. Und Nicoley Baublies, Vorsitzender der Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO), ergänzt, in der Belegschaft von Germanwings herrsche tiefe Betroffenheit: "Da kennt jeder jeden, viele sind befreundet." Die Nachricht von dem Unglück habe alle schockiert: "Man hat sofort ein Bild im Kopf." Wenn jemand sich nicht dienstfähig fühle, werde er nicht unter Druck gesetzt, im Gegenteil. "Wenn jemand angeschlagen ist, wird er abgezogen", sagt Baublies. Das sei auch Thema bei den regelmäßigen Notfall-Übungen. Krisen-Interventionsteams stünden auf Flughäfen für Gespräche bereit.