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Kleinkinder sind selten ausreichend gegen Masern geschützt

Berlin/Saarbrücken. Nur etwa jedes dritte Kleinkind in Deutschland wird rechtzeitig und ausreichend gegen Masern geimpft. 37 Prozent erhalten vor ihrem zweiten Geburtstag die empfohlene Doppel-Impfung, teilten Wissenschaftler vom Versorgungsatlas der kassenärztlichen Vereinigungen mit. dpa/red

Am schlechtesten sind die Impfquoten demnach in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Bremen. Im Saarland liegt die Quote bei 39,4 und damit über dem Bundesschnitt. Besonders hoch ist die Impfbereitschaft im Kreis Neunkirchen, besonders niedrig im Kreis Merzig-Wadern.

Forscher warnen seit Jahren davor, die Impfungen auszulassen. Masern gelten als eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Schwere Komplikationen sind selten, aber es gibt sie: Im Juni starb ein 14-Jähriger an den Spätfolgen einer Infektion. >