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Grabeskirche geschlossen
Kirchenstreit: Israel legt umstrittene Pläne auf Eis

Tel Aviv.

Nach der Schließung der Grabeskirche in Jerusalem lenkt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Streit mit den Kirchen ein. Er kündigte an, ein umstrittenes Gesetzesvorhaben sowie konkrete Steuerforderungen der Stadt Jerusalem an die Kirchen auf Eis zu legen. Es solle zunächst Verhandlungen mit allen Beteiligten geben, hieß es gestern in einer Mitteilung aus Netanjahus Büro. Aus Protest gegen den Gesetzesentwurf sowie die Steuerforderungen hatten Kirchenoberhäupter die Grabeskirche bis auf Weiteres geschlossen. Ob ihnen Netanjahus Schritt nun weit genug geht, war zunächst unklar.